Jetzt wird´s persönlich...
Ich war noch nie besonders gut darin, oberflächliche Gespräche zu führen. Small Talk strengt mich eher an – aber wenn mich ein Thema wirklich begeistert, könnte ich wahrscheinlich stundenlang darüber sprechen. Über das Leben, mentale Gesundheit, Beziehungen, Routinen, bewussteres Leben oder die kleinen Dinge, die uns wieder mehr zu uns selbst bringen.
Vielleicht liegt das auch daran, dass ich selbst viele verschiedene Seiten in mir vereine. Ich bin Mutter, Partnerin, Freundin, Hundemensch, Personalleiterin in Teilzeit und nebenberufliche Yogalehrerin. Mein Alltag ist oft voll, bunt und geprägt von unterschiedlichen Rollen. Zwischen Meetings, Familienleben, Spaziergängen mit Molly, Wäschebergen, To-do-Listen und Yogamatte bewege ich mich täglich zwischen ganz verschiedenen Welten. Vielleicht kann ich mich deshalb so gut in Menschen hineinversetzen, die sich nach mehr Ruhe, Balance und Zeit für sich sehnen – und gleichzeitig wissen, wie herausfordernd das im echten Leben manchmal sein kann.
Ich liebe tiefe Gespräche, Blumen in allen Formen, Zeit draußen in der Natur und meinen einen Kaffee am Tag, auf den ich mich jedes Mal freue wie andere auf einen Kurzurlaub. Gleichzeitig genieße ich es, einfach für mich zu sein, mich in Gedanken, Büchern oder kleinen „Rabbit Holes“ zu verlieren und mich mit Themen auseinanderzusetzen, die mich wirklich berühren.
Meine Energie ist nicht jeden Tag gleich – und ehrlich gesagt finde ich genau das mittlerweile ziemlich schön. Mal bin ich voller Begeisterung, kreativ und voller Ideen. Mal ruhig, geerdet und eher still. Lange Zeit dachte ich, ich müsste immer funktionieren und konstant sein. Yoga hat mir geholfen, all diese Seiten mehr anzunehmen und ihnen Raum zu geben, statt gegen sie anzukämpfen.
Yoga hat deshalb einen festen Platz in meinem Leben. Nicht, weil mein Alltag immer ruhig und ausgeglichen wäre, sondern gerade weil er es oft nicht ist. Es erinnert mich immer wieder daran, innezuhalten, durchzuatmen und bei mir selbst anzukommen – mitten in all den Rollen, Erwartungen und Aufgaben, die das Leben mit sich bringt.
Besonders glücklich machen mich die einfachen, echten Momente: Zeit mit meiner Familie, draußen sein, ehrliche Verbindung und wenn ich merke, dass ich wieder bewusster durch meinen Alltag gehe.
Und vielleicht beschreibt genau das auch mich und meinen Unterricht am besten:
weniger Perfektion, mehr echtes Menschsein.
So fühlt sich die Yogapraxis mit mir an...
In meinen Stunden geht es nicht nur darum, wie eine Haltung aussieht. Es geht auch darum, wie sie sich für dich anfühlt.
Ich wünsche mir, dass du auf der Matte genau so ankommen darfst, wie du an diesem Tag bist. Mit dem Wunsch, die eigenen Grenzen zu verschieben, oder dem Bedürfnis nach Ruhe und Leichtigkeit. Voller Energie oder auch müde und erschöpft. Du entscheidest, was du an dem Tag brauchst.
Dabei sind mir sowohl ein gutes Alignment als auch dein individuelles Körpergefühl wichtig. Jeder Körper ist anders und deshalb darf auch jede Praxis anders aussehen. Ich begleite dich dabei, deinen eigenen Zugang zu den Haltungen zu finden und unterstütze dies – wenn gewünscht – auch durch Hands-on-Assists, die mehr Stabilität, Weite oder Leichtigkeit in einer Asana erfahrbar machen können.
Musik, Sprache und Atmosphäre spielen in meinen Stunden eine besondere Rolle. Mal fließen kleine Geschichten oder Gedanken aus meinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen mit Yoga und dem Leben mit ein, mal darf einfach die Bewegung für sich sprechen. Ich möchte einen Raum schaffen, der dabei unterstützt, den Lärm des Alltags für einen Moment leiser werden zu lassen und wieder mehr bei sich selbst anzukommen.
Und gleichzeitig darf Yoga auch leicht sein. Es darf gelacht werden, wenn etwas nicht klappt oder ich mal wieder die Seiten verwechsle. Es darf ausprobiert, losgelassen und gespürt werden.
Wenn du meine Stunde verlässt, wünsche ich mir nicht, dass du die „perfekte“ Yogapraxis erlebt hast. Ich wünsche mir, dass du dich gesehen fühlst. Etwas ausgeglichener. Etwas mehr bei dir.
Mein Weg zur Yogalehrerin...
Bevor ich Yogalehrerin wurde, war ich viele Jahre Yogaschülerin. Eine, die mal regelmäßig praktizierte und mal wochenlang gar nicht. Eine, die immer wieder zurück auf die Matte fand und dort etwas entdeckte, das sie bis heute begleitet: einen Ort, an dem sie durchatmen, zur Ruhe kommen und sich selbst wieder spüren konnte – egal, was im Außen gerade los war.
2019 habe ich während eines Surf- und Yoga-Camps meine Leidenschaft für Yoga noch einmal ganz neu entdeckt. Von da an war Yoga nicht mehr nur eine gelegentliche Praxis, sondern wurde zu einem festen Begleiter durch die verschiedenen Phasen meines Lebens.
Als 2021 meine Tochter geboren wurde, bekam Yoga noch einmal eine ganz neue Bedeutung für mich. Zwischen Schlafmangel, neuen Herausforderungen und der großen Verantwortung als Mutter wurde die Yogapraxis zu einem Ort, an dem ich Ruhe, Kraft und Gelassenheit finden konnte. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wertvoll Yoga gerade dann sein kann, wenn das Leben turbulent wird.
Anfang 2023 entschied ich mich deshalb, tiefer einzutauchen und meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Seitdem begleitet mich die Freude am Lernen genauso wie die Freude am Unterrichten.
Denn für mich endet mein Weg nicht mit einem Zertifikat. Ich bin neugierig, liebe es, neue Perspektiven kennenzulernen und meinen Unterricht stetig weiterzuentwickeln. Nicht, um immer mehr zu können, sondern um Menschen noch individueller und achtsamer begleiten zu können.
Aus- und Weiterbildungen
- 2023 – 200h Hatha & Vinyasa Yoga Ausbildung, Balance Studio Frankfurt am Main
- 2023 – Weiterbildung Sequencing, Storytelling & Adjustments (25h) bei Diarra Diop Frankfurt am Main
- 2024 – Feel the Beat Basic & Advanced Training (50h) bei Melanie Probst (Yogalanie) Mainz
- Seit Januar 2026 300h Advanced Yoga Teacher Training, Heal Feel Lead Academy
- Januar 2026 – Yoga Therapie
- März 2026 – Alignment & Adjustments
- April 2026 – Yin Yoga & Bhakti Yoga
- Mai 2026 – Storytelling & Sequencing
- August 2026 - Yoga Business
- September 2026 - Philosophie & Tantra
Und trotzdem glaube ich, dass die wichtigsten Dinge, die ich als Yogalehrerin weitergeben kann, nicht auf einem Zertifikat stehen: Präsenz, Mitgefühl, Offenheit und die Fähigkeit, Menschen genau dort abzuholen, wo sie gerade stehen.
Für mich bedeutet Yoga, immer wieder bei mir selbst anzukommen – unabhängig davon, was das Leben gerade bereithält. Genau dieses Gefühl möchte ich auch an dich weitergeben
Vielleicht hast du beim Lesen das Gefühl bekommen, dass wir uns kennenlernen sollten.
Ob in einer Yogastunde, einer privaten Begleitung, einem Workshop oder einer gemeinsamen Idee – ich freue mich darauf, von dir zu hören.
Schreib mir gerne und erzähle mir, was dich bewegt. Ich melde mich persönlich bei dir zurück.



